Neues von Cassini.

04.05.2012

Cassini auf deutschem IPv6-Kongress

Tahar Schaa referiert zur „IPv6-Einführung: Was man aus den Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung lernen kann“.

Das Internet Protocol Version 6 (IPv6) ist das in Zukunft maßgebliche Standardverfahren zur Übertragung von Daten im Internet. Es wird das gegenwärtig verwendete IPv4 ablösen und damit sicherstellen, dass der gewachsene Bedarf von IP-Adressen im Internet abgebildet werden kann.  Mit der Umstellung auf die neue Protokoll-Version sind nicht nur die Internet Service Provider konfrontiert, sondern auch die Öffentliche Verwaltung.

Im Jahr 2009 wurde der Bundesrepublik Deutschland für den gesamten Bereich der Öffentlichen Verwaltung (Bund, Länder und Kommunen) ein so genannter IPv6-Adressblock vom RIPE Network Coordination Centre, der zentralen Organisation zur Verwaltung von IP-Adressen, zugeteilt. Dieser Adressblock muss im nächsten Schritt auf die gesamte öffentliche Verwaltung in Deutschland, von großen Ministerien bis zum kleinen Beratungsbüro einer Kommune, verteilt werden. Zahlreiche Fragen gilt es dabei zu beantworten: Wie erstellt man ein Adresskonzept für einen Staat? Welche vorhandenen technischen Komponenten sind bereits tauglich für IPv6? Welche Anforderungen gibt es für neue Komponenten?

Neben technischen Fragestelllungen, wie beispielsweise zu Verschlüsselung und Netztopologie, bestehen auch organisatorische Herausforderungen. Die Art der Zusammenarbeit der Beteiligten in den unterschiedlichen Bereichen der deutschen Verwaltung ist dabei eine Facette. Tahar Schaa, Berater bei Cassini Consulting, stellt im Rahmen seines Vortrages auf dem IPv6-Kongress seine Erfahrungen zu diesem Thema in der Öffentlichen Verwaltung dar.

Die IPv6-Einführung in der öffentlichen Verwaltung wird im Rahmen des IPv6-Kongresses, einer Veranstaltung von heise Netze, iX und DE-CIX, am 10.05.2012 in Frankfurt am Main vorgestellt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Informationen zum Deutschen IPv6-Kongress

Schon seit 2009 bringt der Deutsche IPv6-Kongress jedes Jahr Praktiker, Anbieter und Entscheider zusammen. Er hat sich vom einfachen Administratoren-Treffen zu Europas größter IPv6-Veranstaltung entwickelt, mit mehr als 500 Teilnehmern im Jahr 2011.

Bei der vierten Auflage bietet das Vortragsprogramm in drei parallelen Tracks über zwei Tage Erfahrungsberichte, Tutorials und Hintergrundinformationen. Die Referenten kommen aus allen Bereichen der Branche und aus der Öffentlichen Verwaltung, die in diesem Jahr einen der Schwerpunkte bildet.

Neben den Vorträgen gibt es viel Gelegenheit zum direkten Gespräch. Der IPv6-Kongress ist somit nicht nur Treffpunkt einer technischen Community sondern gleichzeitig die zentrale Informations-quelle für alle, die IPv6-Projekte schon begonnen haben oder noch davor stehen. Weitere Infomationen finden Sie unter: www.ipv6-kongress.de

Information zu DE-CIX

1995 gegründet, ist DE-CIX in Frankfurt der größte Internetknoten der Welt, welcher über eine öffentliche Peering-Plattform 1,9 Terabit Datenverkehr zu den Hauptverkehrszeiten für über 450 Kunden aus 52 Ländern abwickelt. Alle Arten von ISPs, einschließlich Breitband-Anbieter, Content Delivery Networks, Web-Hoster und die etablierten Betreiber nutzen die DE-CIX Dienstleistungen, um ihre IP-Performance zu verbessern sowie ihre IP-Transitkosten zu senken. Die DE-CIX ist anbieterneutral und gehört zum Verband der deutschen Internetwirtschaft eco, welcher als weltweit größter gemeinnütziger Verein für die Internet-Branche gilt.

Weitere Informationen unter: www.eco.de sowie www.de-cix.net