Neues von Cassini.

30.10.2017

IoTcamp 2017 versammelte Community in München

Experten diskutierten Trends, Herausforderungen und Lösungen

Es war das zweite IoTcamp von Cassini. Nach dem Auftakt in Düsseldorf 2016 setzte die Management- und Technologieberatung das Community Event in München fort. Ein Standort, der viele Akteure mobilisieren konnte. Getreu dem Barcamp-Prinzip bestimmten die Teilnehmer selbst die Agenda. Moderator und Barcamp-Urgestein Stefan Evertz sammelte 20 Session-Beiträge ein – von smarten Consumer-Lösungen und neuen Geschäftsmodellen über die Testautomation und Blockchain-Technologie bis hin zu rechtlichen Fragestellungen.

Know-how trifft auf Know-why

Die Sessions waren auf fünf Etappen und in parallele Slots verteilt und boten genügend Raum, um Herausforderungen, Trends und Lösungen zu diskutieren. Session-Geber Gerrit Seidel von Telefónica Germany Next propagierte beispielsweise die Rückkehr in den Kindergarten. Auf den dort erlernten Grundprinzipien wie dem Teilen und gemeinsamen Entdecken beruhten erfolgreiche Sharing-Modelle. Über Intelligenten Energienetze sprachen Markus Duchon (fortiss) und Angelika Hiebl (Transaction Software) in ihrer Session. Sie haben eine Softwarelösung entwickelt, die ungenutzte Energie an den Ort des Bedarfs vermarktet – zum Beispiel die Stromspitze der eigenen Photovoltaik-Anlage an das Netz des Nachbarn. Sebastian Richter von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg führte den Diskurs über Herausforderungen der Blockchain-Technologie. Bei allem Wissen um Anwendungsszenarien gelte es insbesondere, Barrieren abzubauen und rechtliche, technologische und organisatorische Fragen in den Mittelpunkt zu rücken.

Teilnehmer-Mix überzeugte

An der „Unkonferenz“ wirkten zahlreiche Knowledge- und Medienpartner mit. Sie sorgten als Session-Geber und Multiplikatoren für interessanten Diskussionsstoff und eine große Vielfalt an Teilnehmern. Das breite Erfahrungsspektrum der Community sorgte in den Sessions für stete Perspektivwechsel zwischen technischer Machbarkeit, wirtschaftlichem Potenzial und erlebbarem Kundennutzen. Das gefiel den Teilnehmern, die Ihre Eindrücke unter dem Hashtag iotcamp auch auf Twitter rege teilten. In der Abschlusssession zogen Teilnehmer und Veranstalter Cassini eine positive Bilanz: Das IoTcamp 2017 sorgte für wertvolle Impulse und neue Verbindungen. Zudem bestätigte es das enorme Potenzial des Internet der Dinge als Technologie- und Wachstumstreiber sowie als Marktveränderer einmal mehr.

Eine umfassende Dokumentation mit Session-Protokollen, Präsentationen und Impressionen des Tages finden Sie ab sofort online unter www.iotbarcamp.de.