Neues von Cassini.

08.06.2015

Fundierte Entscheidungen treffen!

Wie viel Anforderungstiefe ist angemessen? Cassini-Vortrag an der FH Köln

Wird ein Altsystem abgelöst, muss früher oder später eine IT-strategische Entscheidung für eine neue IT-Lösung getroffen werden. Diese Entscheidungsfindung kann sich aufgrund der zahlreichen zu berücksichtigenden Aspekte als vielschichtig erweisen. So spielen beispielsweise Funktionsabdeckung, Spezialisierungsgrad sowie Wirtschaftlichkeit hierbei eine wesentliche Rolle.

Welche IT-Lösung kann die Ist-Prozesse optimal unterstützen und ist dabei wirtschaftlich und technisch sinnvoll umsetzbar? Kann dieselbe Lösung auch in Zukunft eine optimierte Integration in die gesamte IT-Landschaft des Unternehmens gewährleisten? Integriert man die abzulösende Funktionalität in eine bereits betriebene Standardsoftware, da sich diese bereits seit Jahren als führendes System etabliert hat? Oder erstellt man besser eine Individuallösung?

Bei der Beurteilung der zu betrachtenden Aspekte stellt sich die Frage, wie detailliert man Anforderungen an eine zukünftige IT-Lösung analysieren muss, um eine Entscheidungsfindung optimal unterstützen zu können. Analysiert man zu tief, verliert man sich schnell in unwesentlichen Details. Analysiert man zu abstrakt, bleiben indes häufig Risiken oder auch Chancen unerkannt.

Mit ihrem Gastvortrag „Fundierte Entscheidungen treffen – wie viel Requirementstiefe ist angemessen?“ am 02.06.2015 an der Fachhochschule Köln stellte Ellen Wolf, Beraterin bei Cassini, einen methodischen Ansatz vor, mit dem Unternehmen eine belastbare und fundierte Entscheidung für eine zukünftige IT- Lösung treffen können. Anhand von Beispielen aus einem realen Projekt wurde aufgezeigt, wie im Rahmen eines mehrstufigen IT-Assessments frühzeitig Erfolgs- aber auch Misserfolgsfaktoren potenzieller Lösungskandidaten erkannt werden können.