Nachhaltigkeitsmanagement | Technologie und Tools
Nachhaltigkeitsmanagement

Technologie und Tools

Nachhaltigkeit braucht Daten. Wir beraten Sie bei der Auswahl und Implementierung entsprechender Tools und Lösungen. Hierbei legen wir größten Wert auf Unabhängigkeit und die Berücksichtigung der speziellen Anforderungen Ihrer Organisation.

Die beiden Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind heute nicht mehr getrennt voneinander zu denken. Soll Digitalisierung Unternehmen zukunftsfähig machen, muss sie sich ebenso an Nachhaltigkeitsfragen messen lassen. Umgekehrt kommt ein modernes, effizientes Nachhaltigkeitsmanagement nicht ohne Technologien und Tools aus. Im besten Fall ergänzen sich die beiden Transformationsvorhaben zu einer neuen Form der Wertschöpfung. 

Technologien helfen bei der digitalen nachhaltigen Transformation. 

(Software-)Tools, Technologien oder der allgemeine Einsatz durch IT bzw. digitalen Lösungen helfen dabei, Potenziale zu erkennen und zu heben. Digitale Lösungen sind bspw. die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Energiewende. Intelligente und effiziente Automatisierungslösungen für Gebäude oder intelligente Stromnetze (Smart Grids) kombinieren Erzeugung, Speicherung und Verbrauch und transportieren nicht nur Energie, sondern auch Daten. Ressourceneinsparung wird durch Optimierung der Lieferketten, durch Gestaltung und Überwachung von Produktionsprozessen oder durch die Ablösung von physischen Stoffkreisläufen auf digitale Produkte erreicht. Der unter Verwendung von digitalen Lösungen einsetzende Transformationsprozess und Wandel eröffnet neue Realitäten. Gleichzeitig bestehen Risiken in Form von direkten und indirekten Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Somit können digitale Implementierungen zwar zu neuen Lösungen beitragen, sind aber auch gleichzeitig selbst Teil des Problems. Es wird dann vom sogenannten Rebound-Effekt [1] gesprochen.

Digitale Lösungen können dazu beitragen, ökonomische und ökologische Prozesse effizienter zu gestalten. Technologien wie Machine Learning, Blockchain, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Virtual Reality, Internet of Things, Big Data Analytics oder die Entwicklung von Digital Twins sind Treiber dieser Entwicklung. Die alleinige Nutzung entsprechender digitaler Lösungen bringt jedoch nur selten einen wirklichen Mehrwert. Organisationen, die digital nachhaltiger werden wollen, benötigen eine Strategie, Ziele, Maßnahmen, ein (Nachhaltigkeits-)Reporting usw.

Damit aber überhaupt eine Strategie entwickelt werden kann, bedarf es der Kenntnis der eigenen Unternehmensprozesse. Durch das Betrachten aller Prozesse werden Daten erzeugt – sehr, sehr viele Daten. Aus gewonnenen Daten werden Informationen, aus Informationen wird Wissen. Digitale Lösungen können sowohl auf der Ebene der Daten ansetzen, aber auch bei der Informations- und Wissensgenerierung. Neben einzelnen Produktionsprozessen können langfristig durch Daten auch komplette Wertschöpfungsketten sowie der gesamte Produktlebenszyklus oder die gesamte Lieferkette nachhaltiger gestaltet werden.

Welche Daten, woher und wofür? 

Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit durch digitale Lösungen fangen viele Unternehmen mit einem Nachhaltigkeitsreport an. Bei der Datenermittlung greift man meist auf bereits vorhandene Daten zurück und aggregiert diese zu aussagefähigen Kennzahlen. In den meisten Fällen liegen Daten zu Energieeinsatz, Abfällen, Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Verbräuchen jeglicher Art, Anzahl der Mitarbeitenden, Umsatz usw. vor. Für einen Nachhaltigkeitsreport müssen sie jedoch noch meist durch zusätzliche Daten angereichert und/ oder umgerechnet werden, bspw. CO2-Faktoren für den eingesetzten Energieträger.

Daten werden permanent erzeugt. Spezialisierte Software oder Sensoren helfen diese Daten zu erfassen, zu speichern, zu analysieren und aufzubereiten, häufig sogar in Echtzeit. Die erfassten Daten müssen für ein Nachhaltigkeitsreport jedoch in weitere spezialisierte Softwaresysteme überführt werden, welche diese Daten nach dem gewünschten (Nachhaltigkeits-)Reporting strukturieren und durch zusätzliche Daten erweitern. Integrierte Auswertungsmöglichkeiten oder Schnittstellen zu Drittsystemen wie BI (Business Intelligence)-Tools unterstützen durch gezielte Bereitstellung der erforderlichen Informationen. Durch die Interpretation dieser Informationen wird das notwendige Wissen erzeugt. Die meisten Unternehmen nutzen bereits heute dieses Wissen, und überführen es in nachhaltige Entscheidungen und Handlungen. Dazu zählen der Klima- und Umweltschutz, die Verbesserung der sozialen Gerechtigkeit, aber auch Wege zur Erhöhung der eigenen Profitabilität.

Daten werden auch bereits nach der Erzeugung und Analyse durch automatisiertes Monitoring des Energieverbrauchs von Prozessen, intelligente Verkehrssteuerung, Überwachung von Emissionen oder für vorausschauende Instandhaltung genutzt. Digitale Vernetzung von Prozessen, Systemen und Produkten kann zur Effizienz- und Transparenzsteigerung und somit auch zur Nachhaltigkeit beitragen. [2] Beispiele hierfür sind Produktionsprozessoptimierung, intelligente Stoffkreisläufe im Sinne der Kreislaufwirtschaft oder das E-Government durch digitale Vernetzung verschiedener Services und Behörden. Durch Verwendung von Technologien, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, erreicht man die Autonomisierung entsprechender technischer Systeme. Diese Systeme können also datenbasiert selbstständig Entscheidungen treffen und optimieren diese, indem sie frühere Entscheidungen und deren Folgen analysieren.

Denken Sie Bewährtes neu.

Vieles was hier aufgeführt und beschrieben ist, ist nicht neu. Umwelt- und Energiemanagementsysteme (bspw. ISO 14001 und ISO 50001) verankern seit sie existieren den PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) in den zertifizierten Organisationen. Spezialisierte Softwaresysteme erfassen, analysieren, optimieren und bereiten Daten und Informationen so auf, dass fundierte Entscheidungen getroffen werden können. Technologien und Software unterstützen beim Produktdesign, beim effizienten Energieeinsatz, bei der Stoffstrommodellierung, bei der Veränderung der Mobilität und unserem Konsumverhalten. Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit hebt die in der Vergangenheit häufig isoliert betrachteten Lösungen auf. Er besagt, dass die Ökonomie, Ökologie und die soziale Verantwortung zusammenbetrachtet werden müssen. Digitale nachhaltige Lösungen bringen nicht nur technologischen Fortschritt, steigern den Umsatz eines Unternehmens oder reduzieren Ressourcen und Energie. Sie tragen auch zu Chancengleichheit, digitaler Teilhabe, Bildung und dem Wohlergehen aller bei. Voraussetzung ist jedoch, dass Wirtschaft, Staat und Gesellschaft hieran gemeinsam arbeiten.

Wie Sie Cassini unterstützen kann.

Wir verstehen Nachhaltigkeitsmanagement ganzheitlich. Entsprechen decken wir das gesamte Leistungsspektrum von der Identifikation und Evaluation geeigneter Technologien und Tools über ihre Implementierung und Orchestrierung bis hin zur Unterstützung bei der Umsetzung an.

  • Datenanalyse & Engineering
  • Life Cycle Assessment
  • Life Cycle Inventory
  • Carbon Footprint
  • IT-Architektur & Tools

[1] beschrieben bereits 1865 durch William Stanley Jevons in „The Coal Question“
[2] Engels, Barbara, 2022, Nachhaltige Digitalisierung. Ein digitalökonomisches Konzept, IW-Policy Paper, Nr. 3, Köln

Ihre Ansprechpersonen für Nachhaltigkeitsmanagement

Sie benötigen Unterstützung bei einem Nachhaltigkeitsvorhaben oder möchten für mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen sorgen? Haben Sie Fragen zu unserem Beratungsportfolio oder möchten sich einfach mit uns zum Thema Nachhaltigkeit austauschen? Dann sprechen Sie uns gerne an.

Britta Seidl-Bowe, Cassini Consulting

Britta Seidl-Bowe

Senior Consultant

britta.seidl-bowe@cassini.de
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Jörg Elzer, Cassini Consulting

Jörg Elzer

Senior Management Consultant

joerg.elzer@cassini.de
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Dhenya Martina Müller Rodriguez

Dhenya Martina Müller Rodriguez

Consultant

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