
Text: Cassini Redaktion
Open Source, europäische Cloud und offene Standards sind wichtige Bausteine auf dem Weg zur digitalen Souveränität, aber gemeinsam bilden sie nur einen Teil der Lösung. In seinem Gastkommentar auf eGovernment macht unser CBO Jan-Lars Bey deutlich: Wer digitale Souveränität nur technisch denkt, greift zu kurz. Entscheidend sind digitale Befähigung, Vertrauen und die Bereitschaft der Menschen, Veränderung aktiv mitzugestalten. Denn ohne den Faktor Mensch bleibt jede noch so ausgereifte Lösung wirkungslos.
Open Source, europäische Cloud, offene Standards: Die Diskussion über digitale Souveränität wird derzeit so optimistisch geführt wie selten zuvor – auf der TECH 2026 in Heilbronn und beim Zukunftskongress Staat & Verwaltung in Berlin waren sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einig, dass die Herausforderungen erkannt und die Lösungsansätze vorhanden sind. Doch in seinem Gastkommentar auf eGovernment.de warnt Jan-Lars Bey, Chief Business Officer von Cassini und Vorstandsmitglied der Initiative D21, davor, digitale Souveränität rein technisch zu denken.
Sein Kernargument: Ohne digitale Befähigung der Menschen bleibt Souveränität ein theoretisches Konzept. Es geht nicht nur darum, europäische Alternativen zu bauen, sondern auch darum, dass Mitarbeitende in Behörden und Unternehmen sowie die Gesellschaft insgesamt Vertrauen in neue Technologien entwickeln, Risiken einschätzen können und digitale Werkzeuge selbstbewusst nutzen. Erst wenn europäische Lösungen in der Breite eingesetzt werden, entsteht der Markt, der Investitionen und Innovationskraft trägt.
Jetzt lesen: Zum vollständigen Gastkommentar von Jan-Lars Bey auf eGovernment.de geht es hier: