
Verwaltung steht unter Druck: steigende Abhängigkeiten, komplexe IT-Landschaften, regulatorische Anforderungen. Doch echte Souveränität bedeutet mehr als Technologieentscheidungen – sie entsteht erst im Zusammenspiel von Strategie, Governance und Umsetzung.
Sie als Verwaltungsangestellte von Bund und Ländern stehen vor nie dagewesenen Herausforderungen. Wir möchten Sie unterstützen, die Zukunft des Landes aktiv zu gestalten. Besuchen Sie uns am 09. und 10. Juni 2026 auf dem Zukunftskongress Staat & Verwaltung in Berlin und kommen Sie mit uns ins Gespräch.
Dort erhalten Sie auch unser Magazin „Context“. In der ersten Ausgabe widmen wir uns der digitalen Souveränität. In Interviews, Kommentaren und Fachbeiträgen machen Verantwortungsträger:innen auf Bundes- und Landesebene sowie Cassini-Beratende ihre Perspektiven auf dieses zukunftsweisende vielschichtige Thema deutlich. Der Tenor: Technologische Handlungsfähigkeit entsteht nur dort, wo strategische Entscheidungen und operative Umsetzung zusammengedacht werden. Für alle, die nicht vor Ort sein können, gibt es das Magazin hier in digitaler Form. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen!
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Wir sind auf diversen Bühnen und Diskussionspanels vertreten, um Impulse zu geben und Meinungen zu vertreten. Das sind unsere Programmpunkte:
Best-Practice-Dialog I.B6: Multiprojektmanagement 2.0: Projekte, Produkte, Portfolio. Steuerung für strategische Wirkung
Mit Nadja Mona Schöber-Hölß
Digitale Souveränität zwischen Ambition und Realität: Welche Weichen müssen wir jetzt stellen?
Mit Sophia Leiendecker
Zukunftsorientierte Zusammenarbeit im föderalen Staat – Wie gelingt eine grundsätzliche Neuordnung der Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen für eine erfolgreiche Digitalisierung unseres Landes?
Mit Jan-Lars Bey

ZuKo-Cybersecurity-Forum II.III.3:
Wie können sich öffentliche IT-Systeme gegen konkrete Cyberangriffe verteidigen?
Mit Onnen Godow
Dienstag, 09. Juni 2026, 11:30–12:15 Uhr, I.B6
Multiprojektmanagement ist in Bundes- und Landesbehörden etabliert: Vorhaben werden erfasst, priorisiert und koordiniert. Doch das Steuerungsobjekt verändert sich grundlegend. Projekte haben immer seltener einen klaren Endpunkt. Fachverfahren werden kontinuierlich weiterentwickelt, Entwicklung und Betrieb wachsen zusammen, und aus Vorhaben entstehen dauerhafte Produktverantwortungen. Damit stößt klassisches Multiprojektmanagement an Grenzen. Es optimiert die parallele Umsetzung, beantwortet jedoch nicht immer die strategische Frage, welche Initiativen im Sinne der Behördenziele priorisiert, verstetigt oder beendet werden sollten. In einer produktorientierten Realität rückt daher der Produktlebenszyklus in den Fokus. Das Panel diskutiert: Wie gehen die unterschiedlichen Behörden damit um?
Moderation: Nadja Mona Schöber-Hölß
Dienstag 09.06.26, 18:30–19:30 Uhr, Kuppelsaal I.IV.1
Deutschland soll ein modernes, leistungsfähiges und digital souveränes Staatswesen erreichen und das gelingt nur mit einem Reformturbo. Komplexe Zuständigkeiten, parallele Strukturen und langwierige Abstimmungsprozesse zwischen Bund, Ländern und Kommunen bremsen vielerorts Tempo, Effizienz und Innovationskraft. Gleichzeitig wächst der Erwartungsdruck von Wirtschaft und Gesellschaft an eine leistungsfähige, nutzerorientierte digitale Verwaltung. Es stellt sich die Frage, wie eine grundsätzliche Neuordnung der Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen für eine erfolgreiche Digitalisierung unseres Landes gelingen kann.
Im besonderen Gespräch am Abend kommen zentrale politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Bund, Ländern und Kommunen zusammen, um die Grundlagen einer digitalen Staats- und Föderalismusreform zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zuständigkeiten neu geordnet werden müssen, damit digitale Vorhaben schneller, verbindlicher und wirkungsvoller umgesetzt werden können. Dabei geht es um mehr als technische Lösungen: Es geht um Machtverteilung, Steuerungsfähigkeit, Kooperationsmodelle und den Mut zu strukturellen Veränderungen.
Das Plenum beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf einen zukunftsfähigen digitalen Staat sowie die Rolle der Modernisierungsagenda. Es wird diskutiert, welche Rolle Föderalismus im digitalen Zeitalter spielen kann – als Hemmnis oder als Chance für Innovation und Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern.
Moderation: Jan-Lars Bey
Mittwoch 10.06.26, 10:15–11:15 Uhr, Kuppelsaal II.II.1
Gewachsene IT-Abhängigkeiten, geopolitische Spannungen und steigende Anforderungen an Resilienz machen digitale Souveränität zu einer strategischen Schlüsselfrage für Staat und Verwaltung. Gleichzeitig zeigt die Praxis, dass der Weg von der politischen Ambition zur wirksamen Umsetzung komplex bleibt: Europäische Initiativen, Open Source, souveräne Infrastrukturen und neue Kooperationsmodelle haben wichtige Impulse gesetzt, kritische Abhängigkeiten lassen sich bislang aber nur begrenzt und oft nur schrittweise reduzieren. Entscheidend ist daher nicht mehr allein, ob digitale Souveränität gewollt ist, sondern welche politischen, organisatorischen und technologischen Weichen jetzt gestellt werden müssen, damit sie in der Verwaltung tatsächlich zu mehr Unabhängigkeit, Handlungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit führt. Im Mittelpunkt steht damit die Frage, wie strategische Rahmensetzung, föderale Implementierung und innovative Lösungsansätze so zusammenwirken können, dass aus einem politischen Leitbild belastbare Realität wird.
Inhaltliche Schwerpunkte der Session:
Gesprächsleitung: Sophia Leiendecker
Mittwoch 10.06.26, 14:15–15:15 Uhr, II.III.3
Moderation: Onnen Godow
Lassen Sie uns ganz konkret über Ihre Digitalisierungsthemen oder Transformationsvorhaben sprechen. Bitte geben Sie im nachstehenden Kontaktformular unter „Anfrage“ den Wunschtag und die Wunschuhrzeit sowie Ihr Thema ein. Wir bestätigen Ihnen dann den Termin.
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