
Text: Cassini Redaktion
Leere Regale wegen Lieferengpässen, steigende Rohstoffpreise, neue EU-Vorgaben zu Verpackungen und Lebensmittelverschwendung: Der Lebensmitteleinzelhandel steht unter Druck, sich neu zu erfinden. Recycling allein reicht dabei längst nicht mehr aus. Gefragt ist ein grundlegend anderer Umgang mit Ressourcen, Verpackungen und Warenströmen – die Circular Economy.
Anders als klassisches Recycling setzt die Kreislaufwirtschaft schon vor dem Abfall an: bei Sortimentsgestaltung, Verpackungsdesign, Logistik und Kundenverhalten. Für den Handel bedeutet das nicht nur eine ökologische, sondern vor allem eine wirtschaftliche Chance – etwa durch reduzierte Lebensmittelverschwendung, effizientere Verpackungskonzepte oder neue, zirkuläre Geschäftsmodelle wie Mehrwegsysteme und Wiederverwertung von Retouren.
Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck: Vorgaben wie die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) oder erweiterte Herstellerverantwortung zwingen Unternehmen, ihre Prozesse und Datenmodelle zu überdenken. Wer jetzt handelt, sichert sich einen Vorsprung – wer abwartet, riskiert Compliance-Lücken und steigende Kosten.
Unser Whitepaper „Circular Economy im Lebensmitteleinzelhandel" zeigt, welche Handlungsfelder für Händler jetzt entscheidend sind, wie sich Kreislaufwirtschaft praxisnah in bestehende Prozesse integrieren lässt und worauf es bei der strategischen Verankerung ankommt – von der Beschaffung bis zur Filiale.