
Während ihres letzten Masterjahres an der Hertie School im Studiengang International Affairs hat Jasmina Sutter Cassini als Werkstudentin im Bereich IPA (International Public Agencies) unterstützt und gemeinsam mit dem Team Akteure im öffentlichen Sektor zu strategischen und digitalen Fragen beraten. In ihrem Erfahrungsbericht gibt sie Einblicke in ihre Motivation, ihren Arbeitsalltag und ihre wichtigsten Learnings.
Mit meinem Bachelor in Management und meinem Master in International Affairs habe ich mich zwischen betriebswirtschaftlichen und politikwissenschaftlichen Perspektiven bewegt. Für mich war deshalb schnell klar, dass ich beide Welten auch beruflich miteinander verbinden möchte. Die Beratung erschien mir dafür als passendes Umfeld, weil hier strategisches Denken, analytisches Arbeiten und politische Rahmenbedingungen zusammenkommen.
Die Werkstudententätigkeit war für mich eine bewusste Entscheidung, um noch vor meinem Masterabschluss praktische Erfahrung sammeln und das Gelernte direkt anwenden zu können. Gleichzeitig wollte ich herausfinden, wie strategische Beratung im öffentlichen Sektor konkret funktioniert.
Bei der Wahl einer Beratungsfirma war mir besonders wichtig, dass der öffentliche Sektor eine zentrale Rolle spielt. Cassini arbeitet mit verschiedenen öffentlichen Akteuren in vielen unterschiedlichen Projekten zusammen. So konnte ich Einblicke in ein breites Spektrum an Organisationen und Themenfelder bekommen. Gerade weil der öffentliche Sektor so vielfältig ist, kann man hier sehr viel lernen und verschiedene Perspektiven einnehmen. Besonders spannend fand ich die Zusammenarbeit mit Ministerien. Die Möglichkeit, im Bereich IPA International Public Agencies mitzuwirken, griff darüber hinaus den internationalen Schwerpunkt meines Studiums auf.
Schon während meines Studiums an der Hertie School habe ich mich intensiv mit der Digitalisierung im öffentlichen Sektor beschäftigt. Dass ich dieses Interesse in konkreten Projekten wiederfinden und praktisch mitgestalten konnte, war für mich ein entscheidender Faktor. Auf Cassini wurde ich während meines Masters unter anderem durch die Präsenz bei der Hertie Career Fair und das Professional Year aufmerksam. So wusste ich bereits, dass Cassini stark im öffentlichen Sektor vertreten ist, und habe mich daraufhin intensiver mit dem Unternehmen beschäftigt.
Von Beginn an war ich Teil des Projektteams und durfte aktiv mitarbeiten. Besonders positiv überrascht hat mich, wie selbstverständlich Werkstudierende integriert werden.
Für meine Werkstudententätigkeit hatte ich eine klare Erwartung: Ich wollte nicht nur im Hintergrund unterstützen, sondern früh in Projekte eingebunden werden und eigenständig Aufgabenpakete übernehmen, idealerweise auch mit direktem Kundenbezug.
Diese Erwartung hat sich bei Cassini erfüllt. Von Beginn an war ich Teil des Projektteams und durfte aktiv mitarbeiten. Besonders positiv überrascht hat mich, wie selbstverständlich Werkstudierende integriert werden. Im Arbeitsalltag wird kein Unterschied zu anderen Teammitgliedern gemacht. Dadurch hatte ich schnell das Gefühl, wirklich zum Projekterfolg beizutragen und nicht nur unterstützend tätig zu sein.
Einen klassischen Arbeitsalltag gibt es im IPA-Bereich nicht. Die Aufgaben sind stark kunden- und projektabhängig und verändern sich je nach Projektphase.
Ein großer Teil der Arbeit ist eng mit den jeweiligen Kunden abgestimmt. Es gibt häufig wöchentliche Aufgaben und feste Abstimmungen, wodurch ich kontinuierlich in die Projektarbeit eingebunden war. Dadurch entstand ein direkter Bezug zur inhaltlichen Arbeit und zu den konkreten Anforderungen der Kunden.
Gleichzeitig ist viel Eigeninitiative gefragt. Je nach Projekt konnte ich eigene Ideen einbringen und aktiv an Lösungsansätzen mitarbeiten. Das machte die Arbeit sehr abwechslungsreich und gab mir das Gefühl, wirklich mitzugestalten.
Als Werkstudentin habe ich bei Cassini von Anfang an Verantwortung übernommen. Ich habe eigenständig an inhaltlichen Aufgaben gearbeitet, Analysen und Präsentationen erstellt und meine Ergebnisse im Projektkontext verantwortet. Sie flossen direkt in die weitere Projektarbeit ein.
Auch der direkte Kontakt zum Kunden gehörte dazu. In Abstimmungen oder Terminen war ich eingebunden und erhielt so nicht nur Einblicke in fachliche Themen, sondern auch in die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kunden.
Die Verantwortung richtet sich nach Aufgabe und Engagement. Wer sich einbringt und zuverlässig arbeitet, bekommt schnell eigene Themenbereiche übertragen. Genau das macht die Tätigkeit so lehrreich und spannend.
Aus meiner Zeit bei Cassini nehme ich vor allem mit, wie wichtig strukturiertes und präzises Arbeiten ist. Ich habe gelernt, komplexe Themen verständlich aufzubereiten und Inhalte klar auf den Punkt zu bringen. Gerade im öffentlichen Sektor, wo viele Rahmenbedingungen und unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden müssen, ist das eine entscheidende Fähigkeit.
Außerdem habe ich ein gutes Verständnis dafür entwickelt, wie strategische Projekte aufgebaut sind und wie digitale Vorhaben im öffentlichen Umfeld umgesetzt werden. Mir wurde auch klar, wie komplex viele Themen tatsächlich sind und wie viele unterschiedliche Akteure an den Projekten beteiligt sind. Die Zusammenarbeit zwischen Ministerien, Behörden, weiteren Institutionen und Beratung macht diese Prozesse besonders vielschichtig.