
Text: Maximilian Stiehler
Die digitale Transformation des Einzelhandels hat den Onlinekanal längst hinter sich gelassen. Mittlerweile ist der stationäre Point of Sale zum Objekt der digitalen Transformation geworden – und zum strategischen Spielfeld für Innovation, Effizienz und Kundenzentrierung, der danach strebt, datenbasiertes Handeln und personalisierte Einkaufserlebnisse zu ermöglichen.
In einem Umfeld, in dem Verbraucher:innen kanalübergreifende Markenerlebnisse erwarten und Margen unter Druck stehen, wird die intelligente Verkaufsfläche zur Antwort auf zentrale Herausforderungen für Händler:
Der Smart Store nutzt Technologien wie IoT, KI und vernetzte Systeme, um Abläufe im Laden effizienter zu machen und das Einkaufserlebnis zu verbessern. Beispiele sind automatische Regalüberwachung, personalisierte Angebote und intelligente Steuerung von Energieverbrauch und Personaleinsatz.
Bei Cassini begleiten wir führende Retailer auf dem Weg zum Smart Store – von der strategischen Zielbildentwicklung bis zur skalierbaren Umsetzung. Wir verstehen den Smart Store als einen Transformationspfad. Er beginnt bei den Mitarbeitenden und den Konsumenten, setzt Technologie gezielt ein und basiert auf einem klaren, datengestützten Steuerungsmodell.
Die Smart Store-Transformation betrifft nicht nur die IT-Architektur, sondern vor allem das Zusammenspiel von Geschäftsmodellen, Prozessen und Nutzererwartungen. Erfolg entsteht dort, wo die digitale Vision zum realen Erlebnis wird – effizient für das Unternehmen, relevant für die Kund:innen.
Ein Beispiel für diese neue Form des stationären Handels ist das fiktive Projekt „Futura“ eines führenden Lebensmitteleinzelhändlers, das auf realen Ergebnissen aus von uns begleiteten Projekten beruht: In einem urbanen Pilotstore wurden sämtliche Komponenten eines Smart Stores integriert und orchestriert. Herzstück ist eine durchgängige IoT-Infrastruktur, die sämtliche Geräte – von Regalsensoren über digitale Preisschilder bis hin zu KI-gestützten Kamerasystemen – miteinander vernetzt.
Die Filiale erkennt Kundenströme in Echtzeit, steuert Sortimente bedarfsgerecht aus und passt Energieverbrauch sowie Personaleinsatz dynamisch an. Digitale Assistenten unterstützen das Store-Personal bei der Warenverräumung und Inventur. Konsument:innen nutzen mobile Self-Checkout-Lösungen, werden durch Indoor-Navigation geführt und erhalten personalisierte Angebote auf Basis ihrer Vorlieben – kanalübergreifend mit dem Onlinekanal verzahnt.
REWE
Projekt: Pick&Go in Köln, Berlin
Merkmale: KI-gestützter kassenloser Einkauf, Kameratechnik, App-Integration
Tegut
Projekt: Teo-Märkte
Merkmale: Autonome Mini-Stores ohne Personal, RFID-Technik, Zugang via App/Karte
dm-drogerie markt
Projekt: Digital Store Konzept in Weiterentwicklung
Merkmale: ESL, digitale Preisauszeichnung, interne Prozessoptimierung
In unserer "Smart Store"-Artikelserie beleuchten wir die fünf zentralen Handlungsfelder, die Retailer jetzt angehen sollten, um den Weg vom analogen zum smarten Store konsequent zu gestalten:
Unsere Betrachtung ist bewusst ganzheitlich. Denn der Smart Store entsteht im Spannungsfeld vier zentraler Dimensionen:
Wir denken Smart Store nicht nur aus technologischer Perspektive, sondern auch aus der unserer Konsument:innen. Als Ihr Partner verbinden wir Strategieentwicklung mit Umsetzungskompetenz. Wir helfen Retailern dabei, technologische Trends einzuordnen, individuelle Zielbilder zu entwickeln und aus Pilotvorhaben skalierbare Erfolge zu machen.
Der Smart Store ist keine Zukunftsvision mehr. Er ist Realität. Und zugleich eine Einladung, den Handel neu zu denken. Wir begleiten Sie auf diesem Weg – mit Erfahrung, Innovationskraft und einem klaren Fokus.

Senior Management Consultant
Maximilian Stiehler begleitet seit zehn Jahren als Technologieberater Kundenprojekte bei Cassini. In den vergangenen fünf Jahren hat er sich insbesondere der Branche Retail gewidmet und zu aktuellen Trends wie auch zu grundlegenden Fragestellungen der Branche beraten. Aktuell unterstützt Maximilian Stiehler Retailer bei der Einführung und Modernisierung geschäftskritischer Anwendungssysteme in den Bereichen Stammdaten, Prozessautomatisierung und KI.