
In einer zunehmend volatilen und digital vernetzten Welt stellt das Business Continuity Management (BCM) einen zentralen Baustein der Unternehmens- und Behörden-Resilienz dar. Basierend auf dem BSI-Standard 200-4 werden in diesem Whitepaper zunächst die Grundlagen und die Governance-Strukturen eines effektiven BCM dargestellt. Im Mittelpunkt des Whitepapers steht das Thema BCM-Notfallübungen: Zielsetzung, Nutzen und methodischen Aufbau von Übungen – von Tabletop-Szenarien bis hin zu realitätsnahen Simulationen (z. B. IT-Ausfall, Cyberangriff, Blackout) – werden gemäß BSI-Standard 200-4 erläutert.
Anhand von drei Praxisbeispielen zeigt das Whitepaper, wie Organisationen unterschiedliche Arten von Notfallübrungen planen, duchführen und auswerten können. Dabei werden typische Herausforderungen beleuchtet – von der Szenario-Entwicklung über Rollenklarheit und technische Infrastruktur bis hin zur professionellen Moderation und Ergebnisanalyse. Eine enge professionelle und fachliche Begleitung und die Einbindung der Stakeholder sind dabei essenziell.
Abschließend gibt das Whitepaper praxisnahe Einblicke in Best Practices und verdeutlicht, warum regelmäßige Notfallübungen die Basis für die kontinuierliche Optimierung des BCM sind. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit von Organisationen im Ernstfall nachhaltig zu stärken und die Lücke zwischen Theorie und gelebter Krisenpraxis zu schließen.
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